Links

 

Hier finden sich Links zu all den Themen und Orten im Netz, die wir gut und/oder wichtig finden.

affenliebe + lieber arm dran als arm ab I Film I

 

Film von Wolfram Deutschmann: "LIEBER ARM DRAN ALS ARM AB ist, so Deutschmann, eine Komposition von Dokumentarszenen des Widerstandes gegen das UNO-Jahr der Behinderten (1981), kombiniert mit fiktiven Spielszenen und gleichzeitig ein Spagat in die Vergangenheit, die Vernichtung von Behinderten im 3. Reich. 'Gegen den Strich gebürsteten Diskussionsstoff' wollte Deutschmann mit der Kollage dieser drei Elemente anbieten, was ihm offensichtlich gelang." Das Video findet sich auf YouTube. Der Kurzfilm Affenliebe ist diesem vorangestellt.

Externer Link: Video lieber arm dran als arm ab 

 

Der Pannwitzblick

(1991) - Der vernichtende Blick auf behinderte Menschen

 

Der Pannwitzblick (1991), Konzept und Regie: Didi Danquart; Musik: Cornelius Schwehr. Farbe und Schwarzweiß, 90 min)

Der Pannwitzblick auf Youtube

Der Pannwitzblick aus den Archiv-Seiten in hoher Auflösung

 

Das Bildnis eines behinderten Mannes

 

Arbeitsgemeinschaft Behinderte und Medien (ABM), 2008

Blicke auf behinderte Frauen und Männer von der frühen Neuzeit bis heute: Wie können sie wissenschaftlich und künstlerisch interpretiert werden? Wie können behinderte Frauen und Männer heute ihr Wissen dazu einbringen? Die Blicke zu unterschiedlichen Zeiten drücken den Wandel der Betrachtungsweise von Menschen mit Behinderung aus: vom Sammlungsobjekt zum Dokument der Existenz, von der medizinischen Diagnose zur kulturellen Bedeutung, von der Fürsorge zur Selbstbestimmung. Film der ABM 2008 - mit Untertiteln und Audiodeskription. Nähere Infos zu dem Forschungsprojekt -- siehe: http://bidok.uibk.ac.at/projekte/bild...

 

Video auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=A_bFO7fxIkU

 

Ed Roberts, Activist

60 Minutes Segment with Harry Reasoner

 

Film über Ed Roberts auf den Seiten des  Minnesota Governor's Council on Developmental Disabilities

Unter dem Titel Ed Roberts, Activist findet sich auf den Seiten des Minnesotas Governors Council eine umfassende Übersicht zur Person und dem Engagement Ed Roberts: 

https://mn.gov/mnddc/ed-roberts/index.html

 

We Won't Go Away 

 

Historisches Video-Dokument Produced in Great Britain in 1981 by Patricia Ingram 
with narration by Rosalie Wilkins.

Featuring Ed Roberts

 

Part 1: https://mn.gov/mnddc/ed-roberts/wontgoaway1.html

Part 2: https://mn.gov/mnddc/ed-roberts/wontgoaway2.html

 

Aufstand der Betreuten

Der legendäre Film von Adolf Ratzka hier in voller Länge zu sehen (Dank an Uwe Frevert):

 

https://www.youtube.com/watch?v=dQE0A2vppAY

 

ADAPT - American Disabled for Attendant Programs Today

 

ADAPT ist eine amerikanische Graswurzelorganisation, ein Zusammenschluss von Behindertenrechtsaktivist:innen, die für ihre direkten Aktionen und kompromissloses Eintreten von Rechten behinderter Menschen bekannt sind.

ADAPT is a national grass-roots community that organizes disability rights activists to engage in nonviolent direct action, including civil disobedience, to assure the civil and human rights of people with disabilities to live in freedom.

Link zur Homepage von ADAPT https://adapt.org

Besonders ist auch das Archiv von ADAPT (ADAPT-history): https://adaptmuseum.net/gallery/

 

ADAPT T-Shirt
ADAPT - Free Our People! Logo
ADAPT Logo

arbeitsgemeinschaft behinderung und medien

 

Die Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm) dokumentiert seit über 30 Jahren den Alltag behinderter Menschen durch ein umfangreiches, anspruchsvolles und bundesweit ausgestrahltes Fernsehangebot. Die Sendungen klären auf, sensibilisieren und schaffen eine Öffentlichkeit für Lebensumstände, Anliegen und Interessen von Menschen mit Behinderung.

Link zur website von abm: http://www.abm-medien.de

abm auf vimeo: https://vimeo.com/abmmedien

 

Arbeitsgemeinschaft Disability Studies (AGDS) 
- Wir forschen selbst

 

Selbstdarstellung: Die Arbeitsgemeinschaft Disability Studies (AGDS) ist ein Zusammenschluss behinderter Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen aus Deutschland, die Behinderung nicht als behandlungsbedürftiges Problem verstehen, sondern als gesellschaftliche Differenzkategorie untersuchen.

Seit 2002 etablieren sich die Disability Studies im deutschsprachigen Raum und sind an einzelnen Instituten und Fachbereichen verankert. Die Disability Studies sind in Großbritannien und den USA in den 1980er und 1990er Jahren entstanden. Ihren Ursprung haben sie in deren politischen Behindertenbewegungen und in der kritischen Medizinsoziologie.

Der transdisziplinäre Wissenschaftsansatz versteht Behinderung nicht als natürliche Tatsache, sondern fragt nach Diskursen und Ideologien, die bei der Kategorisierung und Deutung von Behinderung eine Rolle spielen. Außerdem untersuchen die Disability Studies gesellschaftliche Praxen im Umgang mit als behindert kategorisierten Menschen. Sie grenzen sich von anderen „Behinderungswissenschaften“ ab, die Behinderung aus einem defizitorientierten, medizinisch-pädagogischen Blickwinkel betrachten.

Akteur*innen der Disability Studies sind behinderte und nichtbehinderte Forscher*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen. Das Erfahrungswissen behinderter Menschen hat dabei ein großes Gewicht. In Entscheidungsgremien ist ihre Mehrheit verankert.

Die AG Disability Studies ist Teil des deutschsprachigen Netzwerks Disability Studies (gegründet auf der Konferenz „Disko18“ in Berlin) und kooperiert eng mit dem österreichischen Netzwerk DiStA.

Externer Link: Arbeitsgemeinschaft Disability Studies (AGDS) https://disabilitystudies.de

 

Archiv der behindertenpolitischen Selbsthilfe MOBILE
- Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V, Dortmund

 

Link zu den Findbüchern der Nachlässe von Gusti Steiner und Rolf Stelzer in Dortmund

Der Bestand des Archivs befindet sich unter dieser Adresse:

MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.

Märkische Straße 239 a

44141 Dortmund

Einen Ausschnitt des Bestandes findet sich hier:https://codingdavinci.de/downloads/westfalen-ruhrgebiet/daten/archiv-behindertenpolit.pdf

 

bifos-Zeitzeug*innen

Mein Leben. Meine Geschichte. Meine Selbstbestimmung.

 

40 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die selber mit einer Behinderung leben, erzählen aus ihrem Leben und zeichnen so die Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung seit den 1950-er Jahren nach. Das Projekt: Mein Leben, Meine Geschichte(n), Meine Selbstbestimmung - Zeitzeugen mit Behinderung erzählen -  möchte die persönlichen und politischen Meilensteine der Behindertenbewegung aufzeichnen und so für kommende Generationen lebendig erhalten.

Externer Link zur bifos-Zeitzeug*innen-Website mit Videos

 

BIZEPS - Zentrum für selbstbestimmtes Leben

 

Der Verein BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben betreibt eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige in Wien, die nach den Kriterien der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung organisiert ist und nach deren Wertvorstellungen arbeitet.

Schwerpunkte der bizeps-Arbeit sind unter anderem:

  • Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein selbstbestimmtes Leben mit Persönlicher Assistenz möglich machen
  • Menschen mit Behinderungen bei der Organisation von Persönlicher Assistenz zu beraten und zu unterstützen
  • eine umfassende Behindertengleichstellungsgesetzgebung durchzusetzen, um gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Hier werden behinderte Menschen in allen behinderungsrelevanten Bereichen beraten und auf ihrem individuellen Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützt. Nach dem Vorbild der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung vertritt bizeps den Grundsatz, dass Behinderte selbst die besten Experteninnen und Experten in eigener Sache sind und daher diese die Anliegen und Forderungen am besten selbst vertreten können. Deshalb wird bei bizeps aktivierende Betroffenenberatung nach dem Prinzip „Behinderte Menschen beraten behinderte Menschen“ (Peer Counseling) angeboten.

bizeps mischt sich auch mit einem Informationsdienst aktiv in das politische Leben ein, hier wird verstärkt auf die Bedürfnisse behinderter Menschen hingewiesen und gemeinsam gegen Benachteiligungen und Diskriminierungen aufgetreten.

https://www.bizeps.or.at

 

BODYS 
Bochumer Zentrum für Disability Studies

 

Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) wurde im Juni 2015 gegründet und ist eine Forschungseinrichtung der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe.

BODYS ist ein Institut, das Disability Studies als inter-, multi- und transdisziplinäre theoretische Grundlage für die UN-Behindertenrechtskonvention versteht. Ihre Implikationen für Theorie und Praxis, für die Behindertenhilfe und für die Gesellschaft insgesamt sind zentraler Forschungsgegenstand. BODYS bietet den Rahmen für menschenrechtsorientierte, partizipative und intersektionale Forschung und Lehre.

Mit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention steht die Behindertenarbeit vor einem tiefgreifenden Wandel. Der Paradigmenwechsel vom medizinischen zum menschenrechtlichen Modell von Behinderung erfordert neue Konzepte in Theorie und Praxis. Disability Studies erforschen Normalität und Behinderung aus rechtlicher, ethischer, anthropologischer, sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive.

Emanzipation, Partizipation und Gleichstellung behinderter Menschen sind die Bestrebungen des in Deutschland neuen Lehr- und Forschungsgebietes.

Die Forderung „nichts über uns ohne uns“ soll auch für die Forschung gelten. Die Förderung behinderter Nachwuchswissenschaftler_innen ist deshalb ein besonderes Anliegen von BODYS.

Arbeitsschwerpunkte von BODYS
- Vorbereitung und Durchführung von Forschungsprojekten
- Förderung und Vernetzung der Lehre zu Disability Studies
- Fort- und Weiterbildungsangebote in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung

Weitere Arbeitsschwerpunkte von BODYS
- Aufbau von regionalen, nationalen und internationalen Kooperationen mit Forschungs- und Praxiseinrichtungen
- Organisation und Durchführung von Tagungen und Veranstaltungen
- Förderung des Nachwuchses von Wissenschaftler_innen mit Behinderungen
- Aufbau und Pflege einer Informations- und Kommunikationsplattform zu Disability Studies zum regionalen und überregionalen Wissenstransfer in Politik, Praxis und Forschung

 

Externer Link zu BODYS: https://www.bodys-wissen.de/index.html

 

Die Neue Norm

das Magazin für Disability Mainstreaming

 

Ein Bild, das Schild, Ende, Teller, Personen enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Dank der Deutschen Industrienorm (DIN) wissen wir, wie groß ein Blatt Papier ist, welche Steigung eine Rampe vor einem Gebäude haben darf und wie wir ein Haus bauen müssen, damit es gewisse Standards erfüllt. Doch Normen haben auch etwas einengendes, auch passen nicht alle Menschen in die Norm, die von der Mehrheitsgesellschaft als solche definiert wird. Wir wollen Normen hinterfragen und aufbrechen. Mit Texten, Beiträgen und einem monatlich erscheinenden Podcast.

Die Neue Norm ist ein Online-Magazin, das verschiedene Fragen und gesellschaftspolitische Mechanismen behandeln und infrage stellen wird. Besonders wollen wir das Thema Behinderung in einen neuen Kontext setzen; raus aus der Charity- und Wohlfahrtsecke, rein in den Mainstream, in die Mitte der Gesellschaft.

dieneuenorm.de/

 

Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland - ISL e.V.

 

Die "Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL" ist die Dachorganisation der Zentren für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen und wurde am 19. Oktober 1990 von behinderten Frauen und Männern in Erlangen gegründet. ISL definiert  „Behinderung“ nicht als Defizit aus einer medizinischen Perspektive. Vielmehr wird Behinderung als Menschenrechtsthema verstanden.

Die Leitideen lauten „Selbstbestimmung – Selbstvertretung – Inklusion – Empowerment“!

Die ISL e.V. ist der deutsche Zweig der 1980 gegründeten internationalen Selbstvertretungsbewegung behinderter Menschen "Disabled Peoples´ International - DPI".

Link zu ISL e.V.

 

Leidmedien.de

 

Selbstdarstellung: Mit Leidmedien.de wollen wir Medienschaffende und Redaktionen Informationen geben, um Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderungen abzubauen und Begegnungen zwischen nicht behinderten und behinderten Menschen zu schaffen. Wir betreiben Medienkritik, tauschen uns mit betroffenen Expert*innen aus und zeigen Formulierungsalternativen und Perspektivwechsel in der Berichterstattung auf.

Leidmedien.de ist ein Projekt von den Sozialhelden und besteht aus einem Team aus Medienschaffenden mit und ohne Behinderungen, sowie einer Vielzahl von Autor*innen, die ihre Perspektiven darstellen.

Externer Link zu Leidmedien https://leidmedien.de

 

Nachrichtendienst der Behindertenbewegung

 

Ein Bild, das Schild, sitzend, Teller, schwarz enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Was ist kobinet-nachrichten? Es handelt sich um einen Nachrichtendienst. Die Redaktion gründet sich auf der Kooperation Behinderter im Internet e.V. (seit 2002). Das Team bildet sich aus Redakteurinnen und Redakteuren, die selbst eine Behinderung haben oder in der Behindertenbewegung aktiv sind.

Alle arbeiten ehrenamtlich. Der Nachrichtendienst wird von und mit behinderten Menschen für behinderte Menschen und ihre Freunde gemacht. Er will informieren, bilden und natürlich auch unterhalten. 

kobinet-nachrichten.org

 

NETZWERK ARTIKEL 3
Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V.

 

Selbstdarstellung: Das NETZWERK ARTIKEL 3 hat sich Ende 1996 als Nachfolger des "Initiativkreises Gleichstellung Behinderter" gegründet, der wesentlich am Zustandekommen des Benachteiligungsverbotes für behinderte Menschen im Grundgesetz mitgewirkt hat. Es ist ein bundesweit arbeitendes Netzwerk der Gleichstellungsinitiativen, das sich einer menschenrechtsorientierten Sichtweise von Behindertenpolitik verschrieben hat.
In der Gründungsphase arbeitete das Netzwerk in Form eines ISL-Projektes. Am 19. September 1998 hat sich das NETZWERK ARTIKEL 3 als eingetragener Verein gegründet.

Ziele und Aufgaben von NEWTZWERK ARTIKEL 3 e.V.
Vernetzung: überparteiliche, verbands- und behinderungsübergreifende Vernetzung aller Einzelpersonen, Projekte und Organisationen, die sich für Gleichstellung und die Umsetzung des Artikel 3 GG und des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) einsetzen.

Beschwerdestelle: Dokumentation und Weiterleitung von Diskriminierungstatbeständen, Erarbeitung von regelmäßigen Berichten zur Umsetzung des Benachteiligungsverbotes unter besonderer Berücksichtigung der Belange behinderter Frauen.

Gesetzesvorbereitung: Sammlung und Koordinierung konkreter Vorschläge zur Schaffung von kommunalen, landes- und bundesweiten Regelungen zur Gleichstellung für behinderte Menschen. Die Anliegen behinderter Frauen finden darin besondere Beachtung. 

 

Externer Link NETZWERK ARTIKEL 3 http://www.netzwerk-artikel-3.de

 

ZeDiS - Zentrum für Disability Studies

 

Das Zentrum für Disability Studies an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg veranstaltet(e) zahlreiche Vorträge und Vorlesungen im Rahmen kritischer Behindertenpolitik, die alle online einsehbar und downloadbar sind.

Link zum ZeDiS extern