Broschüren & Flyer

 

Hier finden sich Broschüren und Flyer aus dem Spektrum der Krüppel- und Behindertenbewegung. Diese liegen zum Download als PDF-Datei bereit.

Unbequeme Nachrichten - Extra 
- Mobilisierung zum Krüppeltribunal

A3 Doppelseite - Sonderausgabe - zur Mobilisierung zum Krüppeltribunal der Dortmunder Selbsthilfe

 

 

Download Unbequeme Nachrichten PDF

 

Der alte randschau-Flyer

 

unbestechlich aber käuflich - der Werbeflyer des sich ständig in Finanznöten befindlichen Zeitschriftenprojektes auf der Suche nach Unterstützer:innen oder Abonnent:innen.

 

 

Downlaid des randschau Flyers als PDF

 

Materialmappe Sterbehilfe

 

Die Materialmappe zum Thema Sterbehilfe aus dem Jahr 1988 des bundesweiten Forums der Krüppel- und Behinderteninitiativen in der ag spak findet sich nun hier zum Download.

 

 

Download der Materialmappe Sterbehilfe als PDF

 

Brigitte Faber und Martina Puschke, Weibernetz e.V. (Hrsg.)
25 Jahre Bewegung behinderter Frauen
Erfahrungen, Anekdoten, Blitzlichter aus den Jahren 1981-2006

 

ISBN 978-3-00-022740-0, 1. Auflage 2007

Das Geburtsjahr der Bewegung behinderter Frauen war im Jahr 1981. Auf dem Krüppeltribunal klagten behinderte Frauen erstmals ihre desolaten Lebensbedingungen in dieser Gesellschaft an. In den nächsten Jahren gründeten sich Krüppelfrauengruppen und später in den 90er Jahren Netzwerke behinderter Frauen. Die Broschüre skizziert Blitzlichter der 25-jährigen Geschichte: Das erste Buch, frühe provokante Auftritte, das Verhältnis zur Frauen- und Behindertenbewegung, das erste Netzwerk behinderter Frauen, die erste europäische Tagung etc.

Zudem gibt es einen Überblick über die Geschichte behinderter Frauen in der DDR.
 

Download der Broschüre 25 Jahre Bewegung behinderter Frauen I PDF-Datei ( MB)

 

„Heidi muss nicht sein" 
behinderte Mädchen in der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur

 

Broschüre des Hessischen Netzwerks behinderter Frauen aus dem Jahr 1997, in der Kinder- und Jugendbücher daraufhin untersucht werden, welches Bild diese behinderten Mädchen und jungen Frauen vermittelt.

Heidi muss nicht sein als PDF-Download I 2 MB

 

Mit mir nicht!
Das Beschäftigtenschutzgesetz in leichter Sprache

 

Die bundesorganisationsstelle behinderte frauen veröffentlichte im Jahr 2003 eine 'leichte Sprache'-Version des Beschäftigtenschutzgesetzes. Die von Julia Zinsmeister erarbeitete und von Susanne Göbel in leichte Sprache übersetzte Broschüre erschien im Auftrag des es Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Download der Broschüre Mir mir nicht! I PDF

 

STIMME - 100 Jahre österreichische Behindertenbewegung

 

Eine "Spezialausgabe" der österreichischen Zeitschrift Stimme (die Zeitschrift der österreichischen Initiative der Minderheiten) thematisiert 100 Jahre österreichischer Behindertenbewegung. Die Ausgabe erschien in redaktioneller Kooperation mit Volker Schönwiese, Petra Flieger und Angela Wegscheider sowie bidok – der digitalen Bibliothek zu Behinderung und Inklusion. Das Heft erhebt nicht den Anspruch die Geschichte der Behindertenbewegung umfassend zu erzählen, vielmehr stellt sie einen spannenden Anfang dar, der andere ermuntern soll selbst zu forschen.

externer Internetlink: Stimme auf den Seiten der Initiative der Minderheiten

externer Internetlink: Stimme als Volltextausgabe auf bidok

externer Internetlink: Initiative der Minderheiten

 

Die Artikel verlinken auf bidok in der Lesereihenfolge des Heftes STIMME der Initiative Minderheiten - 100 Jahre Behindertenbewegung:

Gamze Ongan – Editorial. (pdf-Format, S. 5, 108 KB)

Petra Flieger, Volker Schönwiese, Angela Wegscheider – Vorwort. (pdf-Format, S. 9, 117 KB)

Volker Schönwiese, Angela Wegscheider – Siegfried Braun „Vergesst nicht die Selbsthilfe“. (pdf-Format, S. 11—13, 344 KB)

Angela Wegscheider – Die Geschichte der institutionellen Versorgung in Oberösterreich. (pdf-Format, S. 15—17, 256 KB)

Volker Schönwiese – „Arbeit, nicht Siechenhaus!“. (pdf-Format, S. 19—21, 310 KB)

Volker Schönwiese – Geschichte und Strategie der Selbstbestimmt Leben Bewegung. (pdf-Format, S. 23—27, 446 KB)

Angela Wegscheider – Die Zustände im Institut Hartheim als Motivation für die junge Behindertenbewegung. (pdf-Format, S. 29—31, 429 KB)

Volker Schönwiese – Behindertenpolitik aktuell (pdf-Format, S. 33—35, 247 KB)

Petra Flieger – Wo bleibt die Vernetzung von Frauen mit Behinderungen? (pdf-Format, S. 37—39, 266 KB)

Petra Flieger – Mensch Zuerst. (pdf-Format, S. 41—43, 296 KB)

Petra Flieger – Der aktuelle Kampf gegen die Institutionalisierung behinderter Menschen. (pdf-Format, S. 45—47, 274 KB)

Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich – Aktivist-innen erzählen. (pdf-Format, S. 48—55, 881 KB)

Florian Schwanninger – Wert des Lebens - Der Umgang mit den „Unbrauchbaren“. (pdf-Format, S. 56—58, 378 KB)

Erwin Riess – Herr Braun und die zweite Welle. (pdf-Format, S. 59, 101 KB)

Stefan Schweigler – Radio und Gehörlosigkeit. (pdf-Format, S. 62—63, 214 KB)

Duygu Özkan – „Ich habe mich selber auf den Weg gemacht“. (pdf-Format, S. 64—65, 227 KB)

 

Erwin Riess: 
Sigi Maron - Sänger für ein gelähmtes Volk

Sigi Maron im Gespräch über Österreich, KPÖ und Perestrojka, Austropop, Sozialismus, Studentenstreik, Behinderte und Verhinderer

 

Herausgegeben von: Eva Barilich, Christa Binder, Erwin Riess, der streit Nr.  35/Juli 1988

Rückentext: Sigi Maron erzählt von den Gemeindebaumenschen über die normalenweise nichts berichtet wird. Ihr Leben ist zu uninteressant, außer es läßt sich für besondere Zwecke verwerten: aus den Prospekten der Fortbildungsinstitute lächeln sie als kommende Aufsteiger, kurz vor den Wahlen werden sie zu mündigen Bürgern erklärt, mit einem geilen Blick auf ihr Erspartes nennt sie die Wirtschaft Senioren. Aber wehe, ihr Leben entspricht nicht dem Bilde, das man sich von ihnen macht: wenn die Senioren qualvoll und einsam sterben, bleibt nur noch eine Zeitungsnotiz „Wohnung zu vermieten“ von ihnen übrig. Wenn dem kommenden Aufsteiger einer draufgestiegen ist und er sich wehrt, dann verschwindet er schnell wieder in das Nichts, aus dem er kommt. Dieses Zerstückeln der Menschen in Brauchbares und Unbrauchbares, in Verwertbares und Wertloses, ist das vor kein Gericht zitierbares alltägliche Verbrechen, es ist die zum System erstarrte Lieblosigkeit, weil man keine Zeit und keinen Bedarf an diesem widersprüchlichen Leben hat. Alles an diesen Menschen, ihre Sprache, ihr Aussehen, ihre Ansichten versperren sich dem Menschenbilde, welches gerade am Markte ist. Sie, die es gewohnt sind, daß sie höheren Orts nichts zu vermelden haben, verkriechen sich in ihrer Sprachlosigkeit, werden stumm, bis sie die Einsamkeit in den Tod treibt oder schreien, wenn ein paar Kinder über den Rasen gehen und hoffen, daß sie der Wind fortträgt. Mit Wildheit und Poesie erzählt Sigi Maron vom Leben dieser Menschen. Er spricht ihre Sprache ohne Anbiederung, weil es die seine ist. Es ist so wichtig, daß ihn viele hören. (Peter Turrini)

Download der streit - Sigi Maron - Sänger für ein gelähmtes Volk I PDF