Hedwig Kaster-Bieker / Anneliese Mayer
berühmt - beliebt - behindert
Außerordentliche Frauen im Porträt

 

 

Die „Teddy-Mutter“ Margarete Steiff saß im Rollstuhl, Rosa Luxemburg hinkte. Evelyn Glennie, eine weltweit berühmte Solo-Schlagzeugerin, ist gehörlos. Es gibt Barbie-Puppen als Gebärdensprachenlehrerin und die gelähmte Klara aus Frankfurt, Heidis Freundin, kennt jedes Kind.

Mädchen und Frauen, die nicht den Normen der Gesunden entsprechen, hat es zu allen Zeiten gegeben, einige davon haben Berühmtheit erlangt. Nur in Ausnahmefällen wurden sie wegen ihrer Behinderung bekannt. Die meisten wurden und werden bewundert aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen. Als behinderte Frau einen respektierten, ja sogar hervorgehobenen Platz in der Gesellschaft zu finden, war besonders in früherer Zeit extrem schwierig. Manchmal schien es nur möglich, wenn der vermeintliche Makel versteckt wurde.

Das bedrückende Schicksal der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler zeigt, wie noch im 20. Jahrhundert Krankheit und Behinderung als Selektionskriterium missbraucht und wehrlosen Menschen das Lebensrecht abgesprochen wurde.

Trotz vieler Vorurteile und gesellschaftlicher Zwänge waren und sind behinderte Frauen erfolgreich als Schauspielerin, Musikerin und Schriftstellerin, als Unternehmerin oder Kämpferin für soziale Projekte.

Sechzehn Porträts faszinierender Frauen versammelt dieses Buch. Frauen, die mit viel Selbstbewusstsein und Ausdauer, manchmal auch mit einer guten Portion Sturheit ihren eigenen, nicht immer einfachen Weg gegangen sind.

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